Sonntag, 4. November 2018

(Rezension) Eine Krone aus Feuer und Sternen






Verlag:Acbj Verlag
Genre:Jugendbuch
Preis: 13,00€ 
Seiten: 448
Erschienungsdatum:13.08.2018





Freiheit? Für Prinzessin Denna ein Fremdwort. Von klein auf ist klar, dass sie den Prinzen von Mynaria heiraten wird, um den Frieden ihres Volks zu sichern, auch wenn sie in Mynaria ihre bei Todesstrafe verbotene Feuermagie verbergen muss. Die Schwester des Prinzen, Mara, kann über ihr Leben ebenso wenig verfügen wie Denna, doch Freiheit bedeutet ihr alles. Gegensätze ziehen sich an, und irgendwann geraten im Intrigennetz am Hof die Gefühle der zwei Prinzessinnen und Dennas Magie außer Kontrolle …






Wie ihr ja schon mittlerweile wisst bin ich ein totales Coveropfer. Und bei diesem Cover hat das genau gepasst. Es ist so unglaublich schön, es passt auf jeden Fall zum Titel und ich kann nur sagen das es im Regal ein totaler Hingucker ist!




Anfangs hatte ich etwas Probleme mit dem Schreibstil, es hat einfach nicht gepasst wie ich fand. Trotzdem habe ich mich irgendwann reingefuchst. Die Kapitel waren für meine Geschmack etwas lang gehalten, dass ist aber Geschmackssache.

Die Geschichte wird aus verschiedenen Sichten erzählt was mir gut gefallen hat, es hat etwas dynamisches ins Buch gebracht.





Aufgrund des Klappentextes hatte ich eine großartige Fantasygeschichte erwartet. Leider haben mir die Fantasyelemente etwas gefehlt, es war mir zu wenig. Was ich sehr Schade finde. 

Meiner Meinung nach hätte noch einiges aus der Geschichte um Mara und Genna heraus geholt werden könne und dürfen.

Auf Grund der fehlenden Fantasy hat es auch relativ lange gedauert bis ich in der Geschichte angekommen war.

Sofort begeistert war ich aber von Mara und Genna, obwohl es anfangs eher nach einer Hass-Liebe ausgesehen hat, wurde ich nochmal überrascht.

Von Kapitel zu Kapitel baut sich eine Beziehung zwischen den Beiden auf die mir sehr gut gefallen hat. Sie sind stark, verbünden sich und letztendlich entsteht eine LIebe die mich sehr begieistern konnte.

Leider habe ich auch noch etwas an dem unvollständigen Setting auszusetzen, ich konnte es mir einfach nicht bildlich vorstellen weshalb ich einfach nichts mit den Gebieten und Orten anfangen konnte. Es hat einfach was gefehlt.

Meiner Meinung nach war die Geschichte aus etwas langezogen, unsausgearbeitet. Was ich sehr bedauere. Trotzdem wird eine Spannung aufgebaut, welche aber etwas Vorhersehbar ist.

Das Ende konnte mich trotzdem begeistern. Es endet sehr offen deshalb hoffe ich auf einen besseren Folgeband.



Leider wurden meine Erwartungen von einer tollen, ereignisreichen Fantasygeschichte nicht erfüllt. Trotzdem haben mir Mara und Denna gut gefallen. Ich hatte trotz Schwächen ein paar schöne Lesestunden. 


[ Ein dankeschön geht an das Bloggerportal und den cbj Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars)

(Rezension) Am Ende Sterben wir sowieso



Verlag:Arctis Verlag
Genre:Jugendbuch
Preis: 18,99€ 
Seiten: 336
Erschienungsdatum:21.09.2018





Was wäre, wenn das Schicksal bei dir anklopft, um dich vor deinem bevorstehenden Tod zu warnen? Am 5. September, kurz nach Mitternacht, bekommen Mateo und Rufus einen solchen Anruf. Von der »Death Cast«, die die undankbare Aufgabe hat, ihnen die schlechten Neuigkeiten zu überbringen: Sie werden heute sterben. Noch kennen sich die beiden nicht, doch aus unterschiedlichen Gründen beschließen sie, an ihrem letzten Tag einen neuen Freund zu finden. Die gute Nachricht lautet, dass es dafür eine App gibt: Sie heißt ›Last Friend‹ und durch sie werden sich Rufus und Mateo begegnen, um ein letztes großes Abenteuer zu erleben – und um gemeinsam ein ganzes Leben an einem einzigen Tag zu verbringen.
 Das Cover sagt meiner Meinung nach nicht viel zum Inhalt der Geschichte rund um Mateo und Rufus aus. Es ist schlicht gehalten, trotzdem ist es ansprechend gestaltet. Mir gefällt das dunkleblau sehr.
"Am Ende sterben wir sowieso" wird aus verschiedenen Sichtweisen geschrieben, was  mir ganz gut gefallen hat. Die Kapitel sind oft sehr kurz gehalten was mir wirklich Freude am Lesen bereitet hat.  
Der Stil von Adam Silvera ist sehr flüssig und leicht verständlich, weshalb ich gut vorran gekommen bin.






Als ich das Buch zum ersten Mal in den Händen gehalten hatte wusste ich sofort das diese Geschichte mir sehr Nah gehen wird und ich wahrscheinlich restlos begeistert sein werde.

Und diese Vorahnung hat sie bewahrheitet, obwohl ich anfangs doch etwas Schwierigkeiten hatte in die Geschichte zu finden.

Anfangs erfährt man wirklich nicht viel von Mateo und Rufus, nur das sie sehr unterschiedlich sind, was mir sehr gut gefallen hat.

Es dauert auch einige Zeit bis sich die Beiden zum ersten mal Begegnen, bis zu diesem Zeitpunkt war ich schon sehr angetan von Mateo und Rufus, vielleicht genau deshalb weil man bis dato noch nicht viel über sie erfahren hatte. Ich wurde von Seite zu Seite immer neugieriger.

Obwohl der Titel schon erahnen lässt das wir die beiden Teenager auf den Weg in den Tod begleiten, ist die Geschichte keinerlei beängstigend oder makaber. Trotzdem hatte ich dieses Gefühl der Traurigkeit immer im Hinterkopf.

Die Geschichte um Mateo, Rufus und dem "Geschäft" mit dem Tod regt zum Nachdenken an. Ich habe mich oft selbst dabei erwischt wie ich über das Sterben und den Weg dort hin nachgedacht habe, aber ich finde es ist ganz normal. 

Ich selber habe keine Angst vor dem Tod / Sterben. 

Eine Liebesgeschichte schleicht sich von Seite zur Seite an, genau das hat mir sehr gut gefallen, ich fand die Beziehung zwischen den beiden Jungs sehr berührend und emotional, deshalb war es unvermeidlich das ich am Ende Rotz und Wasser geheult habe.


Was mir sehr auf der Seele gebrannt war zu erfahren was sich hinter den Sogenannten "Todesboten" verbirgt, leider lässt Adam Silvera mich damit im Dunkeln stehen. 

Nichtdestotrotz ist mir "Am Ende sterben wir sowieso" an die Nieren gegangen. 



Dieses Buch ist ein ganz besonderer Schatz den ich nicht missen möchte.
 "Am Ende sterben wir sowieso" hat mich emotional mitgerissen, zum Nachdenken angeregt und hat mir gezeigt das genau ein Tag ausreicht um sich zu verlieben, um nochmal richtig zu Leben und das Glück noch ein letztes mal herraus zu fordern.

Adam Silvera hat ein unfassbar schönes wie trauriges Buch erschaffen was mir noch lange nachhängen wird, davon bin ich überzeugt!



[Danke an die Netzwerk Agentur und den Arctis Verlag für das Rezensionsexemplar]

(Rezension) Redwood Love - Es beginnt mit einem Kuss



Verlag:Rowohlt Verlag
Genre: Liebesroman
Preis: 12,99€ 
Seiten: 368
Erschienungsdatum:19.09.2018










Alte Freunde, neue Liebe?
Redwood, Oregon. Eine kleine Stadt zwischen Bergen und Meer. Hier betreibt Flynn O’Grady gemeinsam mit seinen beiden Brüdern eine Tierarztpraxis. Da er von Geburt an taub ist, muss Flynn sich bei der Arbeit mit den Tieren auf seine anderen Sinne verlassen. Und auf Gabby, seine Assistentin. Die beiden sind ein perfekt eingespieltes Team und auch privat beste Freunde. Deshalb ignoriert Flynn sein Herzklopfen, wann immer er sie zu lange ansieht. Nur lassen sich manche Dinge nicht für immer ignorieren. Vor allem, wenn man in einer Kleinstadt voller schamloser Kuppler wohnt … 
Ein Ort zum Wohlfühlen, drei Tierärzte zum Verlieben.
Der zweite Band der Redwood-Love-Trilogie









Auch das Aussehen von Band 2 der Redwood Love Reihe gefällt mir super gut. Die Holzoptik strahlt für mich wärme und Gemütlichkeit aus, es lädt einen sofort zu ein paar kuschlige Lesestunden ein.







Wie auch schon im ersten Band hat mich der Stil von Kelly Moran sofort in die Geschichte um Flynn und Gabby eintauchen lassen. Sie schreibt sehr bildlich und emotional. Somit konnte ich von Anfang an eine gute Bindung zu den Charakteren aufbauen.
Kelly Moran hat eine tolle romantische Atmosphäre geschaffen.







Flynn habe ich schon im ersten Band ins Herz geschlossen weshalb ich eine große Vorfreude auf seine Geschichte verspürt hatte. 

Und was soll ich sagen, ich wurde auch hier nicht enttäuscht!

Sicher war es eine Geschichte mit Höhen und Tiefen, dennoch war ich hin und weg von Flynns und Gabbys Freundschaft und Beziehung, wie sie miteinander umgehen sich um den anderen kümmern.
Sie sind sich gegenseitig eine Stütze, in guten und schlechten Zeiten. Am Ende halten die Beiden immer zusammen, auch wenn es einige Menschen in ihrem Umfeld gibt die ihre Beziehung anfangs nicht gutheißen.

Obwohl die Beziehung der Beiden auch das ein oder andere mal ein Tief durchleben musste wurde ich nie negativ nach unten gezogen, ich hatte immer das Gefühl das alles wieder in Ordnung kommt und gut wird. Redwood Love ist einfach eine so positive Geschichte das ich keine Sekunde mit schlechten Gedanken zu kämpfen hatte wie es doch häufig bei anderen Liebesgeschichten der Fall ist.

Mir hat Flynns Geschichte wirklich gut gefallen, es ist einfach ein Gefühl der Gemütlichkeit die das Buch ausstrahlt, man fühlt sich einfach vollkommen wohl in Redwood.  

Wie schon im ersten Teil gab es auch hier die ein oder andere Stelle an der es tierisch geknistert hat, wo die Gefühle übersprudelten und man so wahnsinnig tief hinein gezogen wurde.
Die "Liebesszenen" sind einfach schlicht, nicht ausschweifend oder schmuddelig beschrieben. Man hat kein Schamgefühl beim Lesen oder errötet bei den Szenen. Kelly Moran hat eine tolle Atmosphäre geschaffen.Die einfach echt wirkt.

Mich konnte auch Redwood Love -Es beginnt mit einem Kuss sehr gut unterhalten, ich habe mich so wohl gefühlt mit jedem einzelnen Charakter der Geschichte.
Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.



Auch Band 2 der Redwood Love Reihe konnte mich voll und ganz begeistert!
Ich bin immer noch ganz hin und weg von der Atmosphäre in Redwood, am liebsten würde ich dort hinziehen!
Flynn ist ein wahnsinnig toller Mann den doch gern jede Frau an seiner Seite hätte. Gabby ist einfach Herzensgut und Liebsenwürdig. Mich hat ihre Beziehung zum schwärmen gebracht!





[Vielen Dank an den Rowohlt Verlag und das Kyss-Team für das Rezensionsexemplar]